Ostwestfalen-Lippe
„Viele erfüllen Versorgungsauftrag nicht“
BIELEFELD – Um den niedergelassenen Dermatologen in Westfalen-Lippe die Regress-Angst zu nehmen, hat das Psoriasis-Netz Ostwestfalen-Lippe (OWL) im Sommer eine Fortbildung angeboten, bei der neben einem wissenschaftlichen Rundumschlag von Prof. Bernd Bonnekoh das Spannungsfeld „Arzt-Patient-Regress“ im Mittelpunkt stand. Dazu erläuterte der Fachanwalt für Medizinrecht, Michael Wüstefeld, unter anderem, dass aus seiner Sicht das Wirtschaftlichkeitsgebot bei der Auswahl der Therapie erst einmal nachrangig sei. Vielmehr sollte sich die Verordnung zuerst an der Einhaltung der indikationsspezifischen Leitlinie und an medizinischen Standards orientieren, gab Wüstefeld zu bedenken. Zudem riet er Praxen mit Schwerpunkt Psoriasis dazu, eine Praxisbesonderheit zu beantragen.
Netzstruktur wird zur Basis der Zusammenarbeit
MINDEN – Als jüngstes Mitglied in der PsoNet-Familie hat sich im vergangenen Jahr das inzwischen bereits sehr aktive Netz in Ostwestfalen-Lippe gegründet. Über erste Erfolge und langfristige Ziele sprach das PsoNet Magazin mit dem Vorsitzenden, Prof. Rudolf Stadler.
Prüfstellen verstehen Psoriasistherapie nicht
PORTA-WESTFALICA – Auf eine Entspannung bei der Regressproblematik ab 2017 stimmte Dr. Peter Pierchalla bei einer Fortbildungsveranstaltung die Mitglieder des PsoNetzes Ostwestfalen-Lippe ein. Dann müssen, wie vom Gesetzgeber vorgegeben, auf regionaler Ebene die Kassenärztlichen Vereinigungen Verträge mit den Krankenkassen zur weiteren Entschärfung der Richtgrößenprüfungen schließen.

